Nicht unser Ernst? Doch. Klar! Zum Kartfahren nach Belgien.

Unsere kreativen Geschenkideen für die Geburtstage der Kollegen reichen von Fackelmann-Mützen über nerdige Gadgets bis hin zu Action-Ausflügen à la Lasertag oder Escape Games.

Für Nick sollte es dieses Mal aber etwas Besonderes sein. Aus einer dummen Idee an Hans‘ Wohnzimmertisch wurde Ernst. Wenige Monate später war es dann soweit. Nick wusste bis zur letzten Minute nichts.

Es geht los

2. März 2017, 3:30 Uhr: Mein Wecker klingelt. Was nach Albtraum klingt, war in Wirklichkeit pure Vorfreude auf das, was kommen sollte. Mit Zwischenhalt in Zehlendorf, um Sven, Timo und Philip einzusammeln, geht es weiter nach Werder, um Nick zu überraschen. Sarah, Nicks Freundin, ist in unseren Plan eingeweiht und schmeißt Nick rechtzeitig aus dem Bett.

5:00 Uhr, Ankunft in Werder. Wir wären nicht überdosis, wenn wir Nick jetzt sagen würden, worum es geht. Also erzählen wir nach und nach immer dümmere Geschichten, was wir jetzt mit ihm vorhätten. „Auf geht’s nach Regensburg. Workshop beim Kunden, zwischendurch die anderen von uns an einer Raststätte treffen, um zu frühstücken.“

Mit müdem Blick nimmt Nick einfach hin, was wir ihm sagen. Als wir dem Flughafen Schönefeld immer näher kommen, beginnt es bei ihm zu rattern. Fallschirm-Sprung? Pilotenschein? Irgendwo hinfliegen? Spätestens als wir im Flughafen, an einer Schlange anstehend, die Frage einer jungen Dame nach unserem Reiseziel, mit Brüssel beantworten müssen, kennt Nick das Ziel.

Auf nach Brüssel

Wir fliegen echt nach Brüssel. Nick ist maximal verwirrt. Was zur Hölle wollen wir in Brüssel? Ins Schokoladen-Museum gehen? Waffeln essen? Eine Rede vor dem EU-Parlament halten?

In Brüssel angekommen, holen wir unseren Mini-Bus ab und fahren direkt in die Altstadt. Waffeln essen. Belgische Trüffelschokolade einkaufen. Manneken Pis angucken. War es das jetzt? Natürlich nicht. Wir suggerieren Nick, dass es jetzt zurück nach Berlin gehe. Vorher noch kurz Wasser kaufen. Da Wasser in Brüssel teuer sei, müssen wir raus aufs Land fahren. Is‘ klar. Nick hat uns das sicherlich geglaubt.

Die Fahrt wird immer länger. Nicks Aufregung steigt. Er beginnt auf der Website von Jochen Schweizer zu suchen. Nach kurzer Besorgnis stelle ich fest: Er wird dort nicht fündig. Wir haben tatsächlich etwas gefunden, dass Jochen Schweizer nicht in seinem Portfolio hat. Durchgespielt.

Kurz vor der Ankunft gibt es zahlreiche Schilder, die Nick allesamt übersieht. Dann sind wir da. Nick weiß es. Wir sind zum Kartfahren nach Belgien gefahren.

Wie im Nintento-Klassiker: Mario Kart

Natürlich handelt es sich nicht um eine gewöhnliche Kartbahn. Die Idee von Battle Kart sucht weltweit ihresgleichen. Über Strecken, die von Beamern auf den Hallenboden projiziert werden, fährt man in Elektro-Karts, im Rundkurs, um die Wette. Das Besondere dabei: Fährt man über spezielle Ereignisfelder, hat man die Chance auf Boni, über die man andere Fahrer verlangsamen oder sich selbst schneller machen kann. Als Vorlage dafür dient das weltweit erfolgreiche Super Mario Kart von Nintendo.

Ein paar Stunden später können sich Timo und Nick als Gewinner feiern lassen. Doch auch die anderen hatten ihren Spaß und wollen am liebsten bleiben. Wir waren schon oft zusammen Kartfahren, doch das hier war einmalig und werden wir so schnell nicht vergessen.

Ab nach Hause

Kurz noch am Atomium halten, Boygroup-Bilder machen und dann zurück zum Flughafen. 23:30 Uhr zurück in Schönefeld, halb zwei Zuhause. „Normaler Tag“ bei überdosis geht zu Ende.

Wer jetzt auch Lust bekommen hat, hier geht es zur Website von BattleKart.

Sebastian Schrama

Sebastian fühlt sich als Frontend-Entwickler in großen Systemen Zuhause. Wohldosiert packt er zur rechten Zeit den Perfektionismus-Hammer aus.