Die Entstehung von überdosis

Wie haben wir uns kennengelernt? Warum sind wir anders als andere Agenturen? Was zeichnet uns aus? Und wieso zur Hölle haben wir uns überdosis genannt?

Studienzeit – „Irgendwas mit Medien“

Meine persönliche Geschichte beginnt am 20. November 2006. An diesem Tag lernte ich drei der heutigen acht überdos’ler kennen: Nick, Patrick und Philip. Allesamt hatten wir uns in der Nähe der Oberbaumbrücke eingefunden um ein dreijähriges Bachelor-Studium zu beginnen. Patrick und Philip kannten sich bereits aus gemeinsamen Schulzeiten und hatten damals schon viel Erfahrung im Entwickeln von Websites.

Patrick ist heute das, was man als „Devops“ bezeichnen würde, eine Kreuzung aus Server-Admin und Backend-Programmierer. Philip hingegen ist unser Spezialist wenn es um HTML, CSS oder Newsletter geht. Auch Nick ließ schnell durchblicken, dass er einiges auf dem Kasten hat. Damals wie heute ein kreatives Allround-Genie mit Fokus auf Design und Fotografie. Alle drei waren im Studium eine große Inspiration für mich und sorgten höchstwahrscheinlich auch dafür, dass aus meiner Idee Webentwickler zu werden ein Wunsch wurde.

Gemeinsame Interessen, viele lustige Erlebnisse und spätestens unser 6-wöchiger Aufenthalt für das Schreiben unserer Abschlussklausuren in Mittweida machten aus Kommilitonen Freunde.

Nick war bereits während des Studiums zu Patrick und Philip ins Büro gestoßen um sie bei Projekten zu unterstützen. Mit dem zusätzlichen Geld finanzierte er wahrscheinlich seinen zu dieser Zeit abartigen Energy-Drink-Konsum.

Nach dem Studium

Philips Bruder Timo war dann der nächste im Bunde, unterstützte die Fraktion Programmierung und erweiterte das Team um Know-how zum Thema App-Entwicklung. Nach seinem Studium „Irgendwas mit Programmierung“, befindet er sich momentan in einem Master-Studiengang „Irgendwas mit noch krasserer Programmierung“.

Nach dem Studium arbeitete ich 3 Jahre für eine Agentur, bei der ich viel lernte und wertvolle Erfahrungen sammelte. 2012 fühlte auch ich mich nun reif in die Selbstständigkeit zu wechseln und mich Nick, Patrick, Philip und Timo anzuschließen. Ein großer und wichtiger Schritt in meiner bisherigen beruflichen Laufbahn. Mit jedem Sonntag, an dem ich mich auf die neue Arbeitswoche freue, weiß ich, dass diese Entscheidung goldrichtig war.

Während meiner dreijährigen Arbeit in der Agentur lernte ich Hans kennen. Der mittlerweile studierte Designer, der eigentlich eher Backend-Entwickler ist, darüber hinaus aber auch alles andere kann, ist neben Patrick unser Problemlöser. Wenn es mal wieder um die Umsetzung einer Spezial-Anforderung geht, fällt Hans oder Patrick die Lösung aus dem Schuh. Naja, ganz so leicht ist es oftmals dann doch nicht.

Da wir Ende 2013 weitere Verstärkung suchten und Hans wiederum nach neuen Herausforderungen, passierte, was passieren musste: Hans wechselte ablösefrei zu seinem neuen Verein und spielte am PC eine herausragende Saison.

Weiter, immer weiter

Aufgrund eines großen Projekts, bei dem viel WordPress-Know-how nötig war, kam Philipp Ende 2014 zu uns. Philipp, ebenfalls studierter Designer, Freund und Kommilitone von Hans, WordPress-Core-Versteher und begnadeter Frontend-Guru (Frontend war das mit HTML und CSS) ist seit dem fester und wichtiger Bestandteil des Teams.

Mitte 2015 fand schließlich auch Sven den Weg zu uns. Der ehemalige Schulkamerad von Patrick und Philip ist ein Allrounder. Neben seinen HTML- und CSS-Skills ist er des Programmierens mächtig und designt regelmäßig Printprodukte und Websites. Svens grüner Daumen machte ihn zudem zum offiziellen Büro-Gärtner.

Die Geburtsstunde von überdosis

Um uns weiter zu professionalisieren und den Haufen an Selbstständigen besser unter einen Hut zu bringen, entschlossen wir uns eine Agentur zu gründen. Nach zahlreichen Stunden Brainstorming, Diskussionen und leeren Bierflaschen, sollte uns ein Zufall zu unserem Namen führen. Während einer unserer Ideenfindungsausflüge trafen wir im Park am Gleisdreieck auf Christian, einem früheren Kollegen und guten Freund unserer Truppe. Er schaffte, was wir in zahlreichen Stunden zuvor nicht auf die Reihe bekamen – er fand einen Namen für uns: überdosis.

überdosis ist auffällig, vielleicht etwas provokant, aber spiegelt das wieder, was uns ausmacht. Wir geben uns erst bei 110 % zufrieden, um die Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen.

Ich persönlich finde unseren Namen jetzt super, wäre aber auch gerne mit „Sebastian Schrama, Website-Werner, Hallo!“ ans Telefon gegangen. „Website-Werner“ war in der Tat auch ein Vorschlag. Leider fanden den nicht alle so lustig wie Philip und ich. Weitere heiße Kandidaten waren u. a.: „Zunder“, „Zuckerbrot & Peitsche“ und „Bikship“.

Was unterscheidet uns von anderen Agenturen?

In erster Linie sind wir Freunde. Wir kennen uns seit vielen Jahren und sind mittlerweile ein eingeschworener Haufen. Das macht die Zusammenarbeit natürlich leichter. Spaß an der Arbeit sorgt in unseren Augen letztenendes für ein besseres Produkt.

Wir teilen eine große Leidenschaft für unseren Beruf und jeder von uns ist ein absoluter Spezialist auf seinem Gebiet. Wir versuchen nicht stehenzubleiben, erweitern unser Know-How und sind für jede spannende Idee zu haben. Unsere Zusammenarbeit ist geprägt durch Offenheit, Ehrlichkeit und Respekt. Dinge bleiben nie unausgesprochen. Wir besitzen eine Diskussionskultur in der wir immer eine faire Lösung für alle Beteiligten finden.

Ich bin sehr stolz darauf, ein Teil dieses Teams sein zu dürfen und freue mich auf viele weitere Jahre mit Nick, Sven, Timo, Patrick, Hans, Philip und Philipp.

Sebastian Schrama

Sebastian fühlt sich als Frontend-Entwickler in großen Systemen Zuhause. Wohldosiert packt er zur rechten Zeit den Perfektionismus-Hammer aus.