Danke, das war der Hammer!

„Deswegen feiert man normalerweise erst beim Auszug!“ Der Boden eine einzige Klebefläche, überall leere Flaschen, 5 Liter Senf und ein Pokal.

Der Tag nach der Einweihungsfete war großartig. Alle halb verkatert, aber glücklich! Einen Tag vor der Party noch schnell die letzten Bilder aufgehangen, den Gif-O-Mat aufgestellt und ein Spielfeld für ein Schnick-Schnack-Schnuck-Turnier abgeklebt. Das war es wert! Aber eins nach dem Anderen.

Im Juni sind wir in ein neues Büro gezogen und auf das sind wir so stolz, dass wir es allen zeigen wollten. Wir wollten, dass sich alle wohlfühlen, alle sehen, dass wir uns voll reingehangen haben und sehen, dass wir hier gerne arbeiten. Dafür haben wir einen ganz schönen Aufriss gemacht!

In der Vorfreude auf den Umzug haben wir uns einen Namen gesucht, der uns alle vertritt: überdosis. Weil wir mehr geben, als notwendig. Weil wir alles möglich machen und uns 100 % nicht reichen.

Als ersten fetzigen Gag für die Party haben wir unseren eigenen Energydrink gebraut: Die überdose. Die beste Basis also, um sich selber eine überdosis Koffein zu geben. Geschmacklich irgendwo zwischen Gummibärchen und Zaubertrank, ist die überdose einmalig. Wir rechnen damit, dass die ersten namhaften Hersteller sich bald bei uns melden und fragen, ob sie uns das Rezept abkaufen dürfen.

Das kannst du dir nicht vorstellen, die haben ihren eigenen Energydrink!

Unbekannter in der Küche

Ein Expedit, drei Platten MDF, ein Laptop, eine Webcam und ein Grobhandpilztaster (Laien würden Buzzer sagen). Das ist das Rezept für den Gif-O-Mat, unsere eigene Kreation, um Leute in 14 Frames zu quetschen. 381 mal wurde der Buzzer gedrückt und jetzt haben wir hier einen ganzen Ordner voller unterhaltsamer GIFs. Was wir damit machen? Ja, pff. Die besten sind nichts für die Öffentlichkeit, aber ein paar Schmankerl gibt’s ab jetzt immer mal zwischendurch – versprochen!

Das eigentliche Highlight, und insgeheim sogar der Grund der Party, war aber der weltweit erste überdosis Schnick Schnack Schnuck Cup. Und ja, das nehmen wir sehr ernst! Über 60 Spieler sind gegeneinander in den Ring der Wahrheit gestiegen. Schere, Stein, Papier und kein Ausweg außer Sieg oder Niederlage – da wurde sich nichts geschenkt. Im Finale sind dann unser Haussommelier Benjamin von autochthon gegen Philipp Kühn – ein Profi aus unseren eigenen Reihen – angetreten. Das war ein Match sag ich euch, zu Eye of the Tiger, Anfeuerung von allen Seiten.

Aber natürlich kann es nur einen Sieger geben. Philipp konnte das Match für sich entscheiden und so den Pokal hier im Büro behalten! Großartig! Der Rest des Abends wird bei allen Beteiligten dann etwas unscharf, zum Glück hat Nick einen klaren Blick behalten und für uns ein paar Schnappschüsse mit seiner Einwegkamera geschossen, aber vorher noch: Vielen Dank an euch alle, das war der Hammer!

Hans Pagel

Hans, gelernter Designer, berät, konzipiert und programmiert. Ob individuelle, experimentelle oder pragmatische Lösungen, er findet eine, die zu dir passt.